AktivRegion Nordfriesland Nord

Die AktivRegion Nordfriesland Nord liegt an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste im Kreis Nordfriesland und bietet auf einer Fläche von rund 900 km² ca. 60.000 Einwohnern eine Heimat. Sie liegt im wahrsten Sinne des Wortes „ganz oben“ in Deutschland und grenzt im Norden an Dänemark und zieht sich dann knapp 50 km in den Süden bis oberhalb von Husum.

Die AktivRegion wird aus dem Amt Südtondern, dem größten Amt Schleswig-Holsteins, und dem Amt Mittleres Nordfriesland gebildet. Zu ihr gehören 47 Gemeinden, die amtsfreie Gemeinde Reußenköge sowie die Städte Niebüll und Bredstedt.

Wegen ihrer Nähe zu den Inseln (u.a. Sylt, Föhr, Amrum) und dem Weltnaturerbe Wattenmeer hat die ländlich geprägte Region eine herausragende Bedeutung für den Tourismus. Das deutsche-dänische Grenzland bietet hohes Kulturpotential, ebenso die Landschaft zwischen Wattenmeer, fruchtbarem Marschboden und Geestrücken. Daher wird der Ausbau eines nachhaltigen und sanften Qualitäts-, Natur-, Kulturtourismus mit einer regionalen Komponente angestrebt (Förderschwerpunkt „Wachstum und Innovation“).

Die küstennahe Landschaft, geprägt durch Kööge und Eindeichungen, zeugt vom jahrhundertelangen Kampf der Einwohner gegen die Fluten der Nordsee. Hier hat sich ein weiterer und sehr bedeutender Wirtschaftszweig etabliert, wurden hier doch seit dem Ende der 1980er Jahre die ersten Windkraftanlagen errichtet. Früh etablierte sich die Betreiberform des Bürgerwindparks – heute befinden sich etwa 90% der Windparks in Bürgerhand. Daneben ist die Region Solargunststandort in Schleswig-Holstein und aufgrund der ländlich geprägten Struktur prädestiniert für den Anbau und die Nutzung von Biomasse zu energetischen und thermischen Zwecken. Der Kreis Nordfriesland besitzt die höchste Dichte an Biogasanlagen in Schleswig-Holstein, allein in der AktivRegion stehen etwa 125 davon.

In der Nutzung regenerativer Energien und der Steigerung der Effizienz ist in der Region bereits sehr viel Wissen vorhanden. Die AktivRegion wurde von 2009 – 2015 über das Programm „Bioenergie-Regionen“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Zudem wurde die AktivRegion 2012 zur Energie-Modellregion des Landes Schleswig-Holstein ernannt. Entsprechend erhofft sich die Region weitere Entwicklungen durch den Förderschwerpunkt „Klimawandel & Energie“.

Eine zentrale Aufgabe der Region ist zudem die aktive Gestaltung des demographischen Wandels über interkommunale Kooperationen zur Sicherung der nachhaltigen Daseinsvorsorge (Förderschwerpunkt „Nachhaltige Daseinsvorsorge“).

Nimmt man die erneuerbaren Energien und den Tourismus aus, handelt es sich bei der AktivRegion um eine wirtschaftlich schwache Region. Ein Ziel der Förderung ist daher die Steigerung der regionalen Wertschöpfung durch die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region. (Förderschwerpunkt „Wachstum & Innovation“).

Große Tradition besaß in den vergangenen Jahrhunderten mit den Häfen Dagebüll und Schlüttsiel der Wirtschaftszweig der Fischerei, in jüngerer Zeit vor allem nach Muscheln und Krabben. Heute bemühen wir uns darum, das alte Kulturgut Fischerei wieder mehr präsent zu machen. Dabei stehen Themen wie nachhaltige Fangmethoden, regionale Vermarktung oder die Verbindung von Fischerei und Tourismus im Vordergrund (Fischwirtschaftsgebiet Dagebüll/Schlüttsiel).

20.August 2019
Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes der AktivRegion, 15 - 16 Uhr, Amt Mittleres NF, Bredstedt


20.August 2019
Vorstandssitzung der AktivRegion mit Projektwahl, 16 - 18 Uhr, Amt Mittleres NF, Bredstedt


27.August 2019
Seminar "Zukunft Dorf - Erfahrungen mit Ortskernentwicklung", 13 - 17.30 Uhr, Tingleffhalle, Westerrönfeld --> Einladung

Jugend gestaltet nachhaltige Zukunft
Lesen Sie hier den Pressebericht der Wochenschau vom 6.Juli 2019.


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Neue Projekte beschlossen
Mit 165.000 € unterstützen wir zwei neue Projekte. Lesen Sie mehr in der Ausgabe des Nordfriesland Tageblatt (4.Juni 2019)


Reit- und Fahrverein Wilhelminenhof Ladelund
Lesen Sie in diesem Artikel aus dem Nordfriesland Tageblatt (24.Mai 2019) über das von uns geförderte Projekt.