Was ist LEADER?

LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union. Das Leader-Konzept sieht regionale Partnerschaften zwischen privaten und öffentlichen Akteuren vor. Diese Akteure gründen in ihrer Region eine Lokale Aktionsgruppe (LAG), die, ausgestattet mit einem eigenen Budget, zielgerichtet Projektförderungen vornimmt. Diese Projekte leiten sich aus der regionsspezifischen, integrierten Entwicklungsstrategie (IES) ab und müssen entsprechenden Projektauswahlkriterien genügen.

Der besondere Ansatz von LEADER ist die Einbeziehung der Menschen vor Ort. Hieraus erhofft man sich, die Entwicklung des ländlichen Raums zukunftsfähig zu gestalten und damit zu einer Verbesserung von Lebensqualität, Wirtschaftskraft und Gemeinschaft für die hier lebenden Menschen beitragen zu können. LEADER richtet sich an alle im ländlichen Raum lebenden Akteure, die daran interessiert sind, lokale Entwicklungsinitiativen umzusetzen oder sich daran zu beteiligen. Den Menschen vor Ort wird es also ermöglich, regionale Prozesse aktiv mitzugestalten. Hierin lässt sich der Gedanke der EU erkennen, dass Entwicklungsstrategien effektiver und effizienter sind, wenn sie durch lokale Akteure vor Ort beschlossen und realisiert werden, als wenn dies „ferngesteuert“ aus Brüssel erfolgen würde.

LEADER wird durch sieben Merkmale geprägt:

  • Bottom-up-Ansatz: Lokale Akteure in der Region sind an der Erarbeitung der Integrierten Entwicklungsstrategie und an der Auswahl der Projekte beteiligt und eingebunden.
  • Lokale öffentlich-private Partnerschaften: Die Lokale Aktionsgruppen (LAG) sind der Motor der regionalen Entwicklung und bestehen aus öffentlichen Vertretern sowie privaten Wirtschafts- und Sozialpartnern. Sie werden von einem Regionalmanagement begleitet.
  • Integrierte und multisektorale Aktionen: Die verschiedenen beteiligten wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und umweltrelevanten Akteure und Sektoren werden miteinander verknüpft und agieren gemeinsam.
  • Erleichterung von Innovationen: Die Leader-Regionen haben die Möglichkeit, in ihren Projekten neue Wege zu gehen und auszuprobieren.
  • Kooperation: Die Leader-Regionen können über den Erfahrungsaustusch hinaus in gebietsübergreifenden Kooperationsprojekten zusammenarbeiten – innerhalb der LAGn, mit anderen Aktiv- bzw. Leader-Regionen oder mit europäischen Leader-Regionen.
  • Vernetzung: Erfahrungsaustausch zwischen LEADER Gruppen, nationaler und europäischer Erfahrungs- und Wissenstransfer, unterstützt durch Vernetzungsstellen auf Landes-, nationaler und europäischer Ebene
  • Territoriale lokale Entwicklungsstrategien: beziehen sich auf räumlich genau abgegrenzte ländliche Gebiete und konzentrieren sich auf regionale Besonderheiten Leader ist die Abkürzung des französischen "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und wird übersetzt mit "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums".

4.Mai 2017
Elektromobilität: mehr als eine Modeerscheinung? Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine in Hlidesheim (13 - 16 Uhr). Hier finden Sie die Einladung.


26.April 2017
Netzwerk Gemeindekümmerer, 15:30-17:30 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Fahretoft (ehemalige Schule), Schulstraße in Dagebüll/Fahretoft


31.Mai 2017
AK Tourismus, 14-16 Uhr, NoldeMuseum, Seebüll 31 in Neukirchen


1.Juni 2016
9. kreisweite Bildungskonferenz, 17-21 Uhr, Christian Jensen Kolleg: "Was braucht ein Mensch, um sich von Anfang an gut zu entwickeln?". Teilnahmebeitrag 8 € incl. Imbiss. Anmeldungen beim Christian Jensen Kolleg.


20.Juni 2016
Netzwerk Bildung Nord, 18-20 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben


11.Juli 2017
LAG-Vorstand, 16-18 Uhr, Amt Südtondern, Marktstr. 10-12, Niebüll


Vorstand beschließt neue Projekte
Auf der letzten Sitzung wurde die Förderung von drei neuen Projekten beschlossen. Lesen Sie hier mehr.


Presseartikel zum Westküsten-Gruppenportal
Einen Artikel vom 7.April 2017 aus dem Nordfriesland Tageblatt zu unserem Projekt "Westküsten-Portal für Gruppenreisen" finden Sie hier.


Klimasparbuch Nordfriesland Nord
Die AktivRegion wird im Juni ein Klimasparbuch herausgeben. Lesen Sie hier den entsprechenden Artikel aus dem Nordfriesland Tageblatt vom 10.März 2017.


Kostenlose Plätze für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung
bietet das Ev. Kinder- und Jugendbüro, Mitglied in unserem Vorstand, auch 2017 auf Freizeiten, Seminaren und Projekten an. Weitere Infos: http://www.ev-kinderundjugend-nf.de/index.php?id=105


Wie Lernen Spaß machen kann:
AktivRegionen Nord und Südliches Nordfriesland enthüllen plakative Bildungslandkarten zu Außerschulischen Lernorten. Lesen Sie hier den Presseartikel und gehen Sie hier zur Bildungslandkarte.